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So werden Anzeichen rechtzeitig erkannt

Sie können sich Namen, Termine und Telefonnummern nicht merken? Sie vergessen den Hausschlüssel im Büro oder das Portmonee in der Kneipe? Gedächtnisschwächen sind 'normal', solange sie nicht eine gewisse Häufigkeit und Schwere erreichen.

Unter den Begriff 'Demenz' fallen viele Erkrankungen - die zwei häufigsten sind die Alzheimer-Demenz und die Vaskuläre Demenz. Allen gemeinsam ist das Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten: Das Gedächtnis wird schlechter, Sprachschwierigkeiten tauchen auf und auch zu Persönlichkeitsveränderungen kann es kommen. Nicht zu verwechseln ist eine Demenz mit der langsam nachlassenden Gedächtnisleistung im Alter. Im Anfangsstadium ist beides noch nicht voneinander zu unterscheiden. Doch die Demenz schreitet sehr viel schneller voran und beeinträchtigt das alltägliche Leben, da die Patienten sich nicht mehr allein zurechtfinden.
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die das Entstehen einer Demenz begünstigen. Sie sind je nach Art der Demenz verschieden. So spielt bei der Alzheimer-Demenz beispielsweise auch die Vererbung oder Alkoholkonsum eine Rolle. Bei der Vaskulären Demenz gelten zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen als bekannte Risikofaktoren. Neuere Studien deuten darauf hin, dass auch ein Mangel an Vitamin B12 die Entstehung einer Demenzerkrankung begünstigen kann.

Etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland, so schätzt man, leiden unter einer Demenzerkrankung. Betroffen sind vor allem Menschen, die älter sind als 65 Jahre. Demenzkranke vergessen Dinge, die für ihr tägliches Leben von Bedeutung sind und können den Alltag ab dem mittelschweren Stadium der Erkrankung nicht mehr allein bewältigen.
Die Früherkennung von Demenzerkrankungen ist enorm wichtig. Dennoch, aus eigenem Antrieb gehen Betroffene wegen einer Demenzsymptomatik eher weniger zum Arzt. Dabei ist eine rechtzeitige Diagnosestellung unbedingt notwendig.

Erinnerungsvermögen lässt nach

Bei Demenzkranken lässt nicht nur das Erinnerungsvermögen nach, sondern auch die Fähigkeit, klar zu denken und Zusammenhänge zu erkennen. Ähnliche Anzeichen wie bei Demenz können aber auch durch eine starke emotionale Belastung entstehen oder ihren Grund in einer depressiven Erkrankung haben. Zwar können die meisten Demenzerkrankungen nicht geheilt werden, es gibt aber einige behandelbare Ursachen. Das sind zum Beispiel Demenzen, die durch vermehrte Hirnwasserbildung, Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder Vitaminmangel bedingt sind. Auch Depressionen können in der Regel gut behandelt werden.

Demenz wird anfänglich bewußt wahrgenommen -

Frühe Hinweise auf eine beginnende Demenzerkrankun

Gehäuftes Auftreten von Vergesslichkeit mit Auswirkungen auf die Arbeit, unerklärliche Verwirrtheitszustände.

Schwierigkeiten mit gewohnten Handlungen, zum Beispiel vergessen Menschen mit Demenz, wie man telefoniert.

Sprachprobleme: Demenzkranke vergessen Worte und benutzen unpassende Füllwörter, wodurch die Sätze schwer verständlich werden.

Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme: Die Betroffenen erkennen ihre gewohnte Umgebung nicht mehr und finden plötzlich den Weg nach Hause nicht mehr.

Eingeschränkte Urteilsfähigkeit kann sich darin äußern, dass die Menschen sich völlig unangebracht kleiden und zum Beispiel im Bademantel einkaufen gehen.

Probleme mit abstraktem Denken: Menschen mit Demenz haben Schwierigkeiten, Zahlen einzuordnen oder einfache Rechnungen durchzuführen.

Gegenstände werden liegengelassen oder an falschen Plätzen einsortiert, wie etwa eine Uhr in die Zuckerdose.

Die Stimmung der Menschen schwankt abrupt ohne erkennbaren Grund.

Die Persönlichkeit verändert sich: Jemand, der sonst immer freundlich ist, wird plötzlich ärgerlich, ängstlich oder eifersüchtig.

Demenzkranke verlieren den Schwung bei der Arbeit und das Interesse an ihren Hobbys, ohne Freude an neuen Aufgaben zu finden.



Vitamin-B12 im Blut ist entscheidend -

Quellen:
Podomedi
Quarks & Co

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